Unser Programm

Das vielfältige Programm der edition text+kritik umfasst neben zahlreichen Einzelveröffentlichungen vor allem regelmäßig erscheinende Reihen und Lexika (Print und Online).


LITERATUR

Mit seiner Gründung im Jahr 1975 integrierte der Verlag die von Heinz Ludwig Arnold initiierte Literaturzeitschrift TEXT+KRITIK. TEXT+KRITIK entwickelte sich in den vergangenen Jahrzehnten zum unerlässlichen Begleiter für alle Literaturinteressierten und feierte im Jahr 2013 ihr 50-jähriges Bestehen. Weitere Reihen – wie beispielsweise der Bargfelder Bote, treibhaus oder Schreiben andernorts –, Einzelveröffentlichungen aus der Feder junger oder bereits etablierter Wissenschaftler sowie die Standardlexika Kritisches Lexikon der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur (KLG), Kritisches Lexikon der fremdsprachigen Gegenwartsliteratur (KLfG) und Lexikon der Illustration im deutschsprachigen Raum seit 1945 (LdI) sind prägende Bausteine des Literatur-Programms.

MUSIK

Im Musik-Programm stellt die Reihe MUSIK-KONZEPTE ein absolutes Novum in der deutschsprachigen Musikpublizistik dar. Von Heinz-Klaus Metzger und Rainer Riehn begründet sind die hellgelben Bände der MUSIK-KONZEPTE für Musikwissenschaftler und Musikinteressierte auch nach über 40 Jahren ein Standardwerk - besonders wenn es um "Neue Musik" und um zeitgenössische Komponistinnen und Komponisten geht. Auch älterer Musik vom 17. bis 20. Jahrhundert sind regelmäßig Bände gewidmet.
Ebenso ist seit 1992 das Lexikon KOMPONISTEN DER GEGENWART (KDG) das Referenz-Nachschlagewerk zu bedeutenden nationalen und internationalen Komponistinnen und Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts. Von Peter Ablinger bis Otto M. Zykan - aktuell stellt das KDG über 950 Komponistinnen und Komponisten detailliert vor. Und jedes Jahr kommen zahlreiche neue Namen hinzu. Alle Inhalte des KDG sind zudem online verfügbar.
Die Bedeutung der Filmmusikforschung wird auch im deutschsprachigen Raum immer größer und wichtiger. Eine thematisch orientierte Reihe, die aktuelle Diskurse bündelt und vertieft, gab es in der deutschsprachigen Filmmusikforschung bislang jedoch nicht. Seit 2013 wendet sich die neu geschaffene Reihe FILMMUSIK diesem Komplex zu und bietet gleichzeitig ein interdisziplinäres Forum - denn anders als interdisziplinär ist der Musik im Film nicht beizukommen. Die Bände der FILMMUSIK erscheinen zusätzlich als E-Books. Eine Vielzahl weiterer Monografien und Sammelbände zur Filmmusikforschung ergänzt das Angebot.
Die Schriftenreihe KONTINUITÄTEN UND BRÜCHE IM MUSIKLEBEN DER NACHKRIEGSZEIT macht die Sonderrolle von Musik für die deutsche Nachkriegsgesellschaft zum Thema. Die einzelnen Bücher der Reihe beschreiben die deutsche Musikkultur nach 1945 und die Funktion der Musik als vergangenheitspolitisch aufgeladenes Vehikel der Selbstbesinnung, Verständigung und Versöhnung.
Daneben erscheinen zahlreiche EINZELTITEL zu vielfältigen Aspekten nicht nur der "klassischen" Musik, zur Filmmusik, zur Musikgeschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts sowie zur Interpretationsforschung.

FILM

Mit dem Erscheinen des filmhistorischen Lexikons CineGraph im Jahr 1984 baut die edition text+kritik ihr Programm weiter aus und hat sich inzwischen zu einem der wichtigsten Verlage, die ihren Schwerpunkt auf Publikationen zu Film und Kino legen, etabliert. Neben filmwissenschaftlichen Analysen, Einzelveröffentlichungen zur Geschichte des Films und Monografien zu Filmschaffenden ist nicht zuletzt die von Thomas Koebner 2006 begründete, seit 2013 von Michaela Krützen, Fabienne Liptay und Johannes Wende fortgeführte Reihe Film-Konzepte hervorzuheben. Zu unseren Autoren zählen u.a. Wissenschaftler der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München und der Deutschen Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen in Berlin.

KULTURWISSENSCHAFTEN

In zahlreichen weiteren Publikationen werden verschiedene Aspekte der Geisteswissenschaften in den Blick genommen: In den von Rolf Tiedemann herausgegebenen Frankfurter Adorno Blätter stehen unveröffentlichte Texte und Dokumente aus dem Theodor W. Adorno Archiv im Vordergrund, die Blätter enthalten aber auch essayistische Beiträge über den Philosophen und Komponisten Adorno und sein Werk sowie über Kritische Theorie insgesamt. In den Katalogen zum Bestand des Deutschen Theatermuseums finden die aktuellen Erkenntnisse theaterwissenschaftlicher Untersuchungen ebenso Eingang in das Verlagsprogramm wie in zahlreichen weiteren interdisziplinären Titeln.

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