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    So etwas Ähnliches wie die Wahrheit
    Zugänge zu Thomas Harlan



    Beschreibung

    Theater, Film, Literatur – für seine unbequemen Themen hat sich der Erzähler und Aufklärer Thomas Harlan (1929-2010) zu verschiedenen Zeiten immer wieder neue Ausdrucksformen gesucht. Eine Konstante bildet dabei die Auseinandersetzung mit dem Erbe des Nationalsozialismus. Harlan kann als Wegbereiter der strafrechtlichen Aufarbeitung des Holocaust gelten und hat sich in seinem künstlerischen Schaffen – von seiner frühen Theaterarbeit bis in sein literarisches Spätwerk hinein – ein Leben lang intensiv mit der NS-Zeit und der eigenen Familiengeschichte auseinandergesetzt. In den 1970er und 1980er Jahren machte er als engagierter Filmemacher und politischer Aktivist von sich reden.
    In der Zusammenführung unterschiedlicher analytischer und biografischer Herangehensweisen nimmt der Band das Gattungsgrenzen strategisch überschreitende und Darstellungskonventionen radikal unterminierende Schaffen Harlans erstmals umfassend in den Blick. Die Beiträge widmen sich u. a. den Filmen, den Romanen Rosa und Heldenfriedhof, der Rezeption des Theaterstücks Ich selbst und kein Engel, und sie verfolgen die Spuren, die das ambivalente Verhältnis zu seinem Vater Veit Harlan im Werk hinterlassen hat. Sie greifen dabei auch auf bisher unveröffentlichte Texte und Lebenszeugnisse aus dem Nachlass Thomas Harlans zurück.

    Inhaltsverzeichnis

    - Jesko Jockenhövel und Michael Wedel: Einleitung
    - Carsten Heinze: WANDERSPLITTER – Thomas Harlan im autobiografischen und erinnerungskulturellen Diskurs. Ein Gespräch mit Christoph Hübner
    - Tobias Ebbrecht-Hartmann: "Aufenthalt in etwas Unmöglichem". Splitter und Spuren einer Reise nach Israel (1953)
    - Sven Kramer: Thomas Harlans frühe Dramen über das Warschauer Ghetto. Bluma und Ich selbst und kein Engel
    - Christian Ahlrep: Hans Habes Roman Christoph und sein Vater über Veit und Thomas Harlan
    - Jesko Jockenhövel: Zürich – Tokio – Wiesbaden: Thomas Harlan und der Film VERRAT AN DEUTSCHLAND
    - Susanne Lösch: Thomas Harlans TORRE BELA. Die Manipulation der Wirklichkeit – für und durch den Film
    - Werner Renz: Der Schriftsteller und der Justizjurist. Schwierigkeiten bei der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit
    - Christoph Schneider: Gegen das gemäßigte Glück der Aufarbeitung oder: Die Wut des Thomas Harlan
    - Jeanne Bindernagel: Handeln und Behandelt-werden. Zu Verfahren der Beglaubigung von nationalsozialistischer Täter- und Opferschaft im filmischen und dramatischen Werk Thomas Harlans
    - Konstanze Hanitzsch: Mit den Waffen der Väter? Niklas Frank, Thomas Harlan und Bernward Vesper im Sprachkampf gegen die nationalsozialistische Schuld ihrer Väter
    - Sieglinde Geisel: "...aus welchem Fleisch die Sprache gemacht ist". Ein Blick auf literarische Verfahrensweisen zur Herstellung von Wirklichkeit in Thomas Harlans Heldenfriedhof
    - Chris W. Wilpert: Gespräche über Dante. Thomas Harlans intertextuelle Ästhetik im Kontext der Shoahliteratur
    - Autorinnen und Autoren

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